| Um 7:51 starteten wir zu Neunt am Bahnhof Markdorf im Nebelgrau des Oktobersonntags. Nach zweimaligem umsteigen kamen wir in Schaffhausen an. Ein kurzer Gang durch die Altstadt machte Lust auf mehr. Mit dem Bus ging es zur Endstation in Hemmental. Noch eine Viertelstunde im Nebelgrau dann erreichten wir Sonnenschein im Hochwald und nach einer guten Stunde waren wir auf breitem Forstweg auf der Randenhöhe angekommen. Beim Schleitheimer Randenturm sind ein Kiosk und viele Bänke, ideal für unsere Mittagspause. Nach der Mittagspause wurde der Turm bestiegen er bietet Rundumsicht zum Hegau, zum Schwarzwald, wenn es seht klar ist, auch bis Stuttgart. Leider hing im Tal noch der Nebel da kein Lufthauch sich regte. Durch den Hochwald ging es auf schmalem Pfad bis zur Waldgrenze, dann entlang an Walnussbäumen und Rübenfeldern nach dem uralten Dorf Schleitheim. Die langgezogene Hauptsraße mit Blumengeschmücktem Dorfbach war herrlich anzuschauen. Die Mehrheit beschloss das Gipsmuseum mit Gang in einen Stollen ausfallen zu lassen. So fuhren wir mit dem nächsten Bus zurück nach Schaffhausen. Nach einem aufmunternden Café-Besuch konnten wir noch einen kleinen Altstadt Rundgang mit Besuch auf dem Munot machen. Alle waren begeistert, wozu natürlich der schöne sonnenscheinreiche Herbsttag dazu beitrug.
Werner Winkler |