Hoch über dem Klostertal


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Elf Mitwanderer konnten wir zu dieser hochwertigen Bergtour im Klostertal motivieren.

Beim steilen Aufstieg im dichten Nebel, am romantischen Wasserfall, verging die Zeit wie im Fluge. Der Gesprächsstoff war unerschöpflich. Kein Wunder, Gäste aus den unterschiedlichsten Regionen sowie ganz alt eingesessene Vereinsmitglieder mischten sich bunt durcheinander. Das Ergebnis war überwältigend: Diesmal Männer in der Überzahl, darunter ein freundlicher junger, hoch motivierter Spanier, gruppentauglich und kameradschaftlich, integriert sich durch Teilnahme am Vereinsleben. Ein weiblicher Gast aus dem hohen Norden Deutschlands, fasziniert von der Bergwelt und herrlichen Blütenpracht der Almwiesen. Sowie ganz treue Anhänger des Vereins, die keine Wanderung auslassen und das mit der ganzen Familie, besonders freute uns die Teilnahme von Josef, der topfit und meist an der Spitze voran lag, gefolgt von Elfi, die am liebsten auch keine Wanderung auslassen möchte. Nicht vergessen, die hoffentlich zukünftigen Mitglieder im besten Mannesalter, die der Verein dringend benötigt und die nicht nur uns Wanderführer erfreuten. Nette Bekannte traf man wieder, die man lange nicht sah, und die sich bei einer zünftigen Wanderung in der Natur und in der Gemeinschaft Kraft und Energie holen.

Ohne viel Schweiß zu vergießen stiegen wir aufwärts im dichten Wolkengebilde. Der See zeigte sich zunächst kaum, doch als wir die Ravensburger Hütte erreichten, tat sich der Himmel mehr und mehr auf, so dass man die überwältigende Landschaft am und um den Spullersee bewundern konnte, die meisten sahen diesen herrlichen Fleck Erde zum ersten Mal.

Nach einer langen, sehr gemütlichen Einkehr, umrundeten wir im leichten Anstieg den See, der an diesem Sonntag zum Glück nicht überlaufen war.
Der Abstieg erfolgte als Rundweg auf teils provisorisch renovierten Pfaden, sehr steil abfallend und brüchig, doch mit etwas Vorsicht und Zusammenhalt schafften wir das spielend.
Die letzte halbe Stunde führte auf bequemem Wege in Straßennähe und am Bach entlang nach Klösterle zurück. Dort konnten wir uns noch nicht trennen, und die Gruppe bestand auf einen gemütlichen Ausklang in geselliger Runde.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die gute Leistung von beachtlichen 1.009 Höhenmetern bei einer Gehzeit von 6,5 Stunden.

Jutta und Wolfgang
02. August 2015

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Bilder-Copyright: Jutta Thoma, W. Ratka
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