Auf die Heimspitze


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Bergtour auf die Heimspitze,
Ausgangspunkt: Gargellen im Montafon

Sehr kurzfristig haben wir uns entschlossen, die grandiose Tour auf die Heimspitze, endlich nachzuholen. Diese ist leider am 21. August, wie schon zwei Jahre zuvor, wegen unbeständigem Wetter, ausgefallen.

Alle Interessenten und Wanderfreudigen, die wir erreichen konnten, hatten sich über diesen spontanen Termin, vor allem wegen der super günstigen Wetterlage, begeistert gezeigt. Beim Start waren wir dann acht Personen und es konnte umweltfreundlich mit zwei PKWs in Fahrgemeinschaft gestartet werden. Ein früher Zeitpunkt, gegen acht Uhr, war genau richtig für die anstrengende Wanderung. So zogen wir die 1.250 Höhenmeter stramm durch. Auf eine kurze Pause auf der Vergaldaalpe konnten wir nicht verzichten, da die Almhirten sich bereit machten zum Viehabtrieb mit Trachtengewändern, Blumenschmuck und Blasmusik. Nachteil für uns war, dass die Bewirtung für eine Einkehr am Rückweg nicht zur Verfügung stand. Doch wofür gibt es Wolfgang, den Ober-Wanderführer, der sogleich die passgenaue Idee hervorbrachte: "Lasst uns jetzt bestellen, bezahlen und die Getränke im Stall deponieren!" Radler, Bier und Sprudel für den Rückweg wurden hervorgeholt, wer Milch bevorzugte, hatte Pech gehabt, und als der junge Almwirt uns noch seinen kühlenden Brunnen zur Verfügung stellte, blieben fast keine Wünsche mehr offen.

Pünktlich zur Mittagszeit hatten wir den Berg, in weniger als vier Stunden, erklommen und die Vesperpause redlich verdient. Auf 2.685 Metern Höhe bei angenehmer Temperatur ließ es sich bestens aushalten und der Gipfel gehörte uns fast alleine.

Beim Abstieg ging es dann im gleichen ungebremsten Schritt bergab, hatte man Angst die wenigen Wolken am Nachmittag könnten sich entleeren? Jedenfalls mussten die Heidelbeerliebhaber schwer kämpfen, um bei diesem Tempo nebenher noch die leckeren, reifen Früchte zu naschen. So blieb der eine oder andere etwas zurück, doch bei der Einkehr in der Vergaldaalpe, wo unsere kalten Getränke warteten, traf man sich dann wieder. Der gemütliche Ausklang und die letzte Stunde in leichtem Gelände, wurde entsprechend genossen. Ohne Schirme und Regenjacken auszupacken, gelangten wir zum Ausgangspunkt an der Schafbergbahn.

Wir bedanken uns bei allen Mitwanderern für die hervorragende Leistung und den wunderschönen gemeinsamen Tag.

Jutta und Wolfgang
10. September 2016

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Bilder-Copyright: W. Ratka
Erstellt mit BilderGalerie V2.6.1.1
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