SCHWÄBISCHER ALBVEREIN E.V. - Ortsgruppe Markdorf
Lustige Ereignisse -1
Schwere Last
trug Wanderführer E.K. von einer Wanderung in den Schweizer Bergen nach Hause. Bei einer Vesperpause entdeckten ein paar
der Wanderer ein größeres Vorkommen von Pilzen. Er eilte sofort vor Ort um die vielen Pfifferlinge zu bestaunen.
Seine Abwesenheit nützten jedoch einige Wanderkameraden aus, um seinen Rucksack mit einem ordentlichen Felsbrocken zu
beschweren. Seine Frau, die keine Pilzliebhaberin ist, schlief während dieser Aktion selig neben dem Gepäck. E.K.
trug ohne zu Murren den Stein bis heim in die Wohnung, obwohl die Übeltäter darauf warteten, dass er ihn entdeckte
Das Geld liegt auf der Strasse
Nach einer Wanderung auf dem Hochhädrich legte eine Teilnehmerin während sie ihre Schuhe wechselte und ihren Anorak
auszog, ihren Geldbeutel auf dem Autodach ab. Der Geldbeutel fuhr dann auf dem Autodach ins Tal hinunter nach Hittisau -was
von einer ausgeglichenen Fahrweise der Fahrerin zeugte- bis er in der letzten Kurve auf die Strasse purzelte und sich der
ganze Inhalt auf die Strasse bzw. in den Strassengräben verteilte. Die Insassen des nachfolgenden Autos machten sich
sofort ans Einsammeln, die Besitzerin der Geldbörse hat von alldem nichts mitbekommen und fuhr ruhig weiter. Im "Adler"
in Oberreitnau traf man sich wieder und die ehrlichen Finder, waren schon gespannt auf ein bestimmtes Gesicht, wenn es ans
Zahlen ging. Als dieser Moment kam, konnten sie eine wirklich fassungslose Wanderkollegin erleben, deren Freude dann
natürlich umso größer war als sie merkte, dass die Geschichte ein gutes Ende hatte.
Falsche Fährte gelegt
Beim Wanderführerausflug trennten sich 2 Gruppen, die jeweils eine kürzere und eine längere Wanderung machen
wollten. Die Gruppe, die die längere Tour wanderte, hatte eine Abzweigung übersehen und landete auf einem Weg
über Stock und Stein auf einem Parkplatz, an dem sie eine Stunde zuvor schon vorbeikam. Wie ärgerlich! Man hatte
sich unterwegs zwar gewundert, dass keine Wegmarkierungen mehr zu sehen waren, aber da mehrere Fußspuren und nieder
getrampeltes Gras zu sehen war, schöpfte man keinen Verdacht, dass der Weg falsch war. Alle waren sich einig, der
anderen Gruppe nichts von dem Irrweg zu sagen. Zu Hause mit Verspätung angekommen, hat die erste Gruppe dann gemeint,
sie wären auch noch nicht so lange da. Es hat sich dann herausgestellt, dass die erste Gruppe genau an der gleichen
Stelle verkehrt gelaufen war und die zweite Gruppe dann auf deren Spuren gewandert war.