Vereinsgeschichte

DIE GRÜNDUNG DER ORTSGRUPPE MARKDORF 1902 - Teil 2
Als Mitglieder werden genannt: Kaufmann Alois Moler, Brauereibesitzer Eugen Zundel, Sattlermeister Guldin, Sattlermeister Gratwohl, Herr Frick. (Blätter des SAV 1. Juli 1902) Weitere Markdorfer Mitglieder waren in den Jahren 1903 - 1906: 1903: Karle Otto, Berger A. ("Heilige Dreikönig"), Guldin Karl ("Zum Bahnhof"), Hartmann G. ("Adler"), Waidmann R., Hutmacher. 1904: Ritter Josef (Tierarzt), Schopp K. (Goldarbeiter), Schmid (Oberlehrer). 1906: Daher Richard ("Zur Linde"), Gratwohl Karl (Sattlermeister), Jack Josef (Metzgermeister), Schuhmacher L. (Friseur). Karle war damals auch im Vorstand des "Verkehrs- und Verschönerungsvereins", der später nur noch "Verkehrsverein" genannt wurde. Josef Karle war Besitzer des noch vielen Markdorfern bekannten "Textilhauses Karle", das dann sein Sohn Otto übernahm und das unter dem Enkel Fritz Karle aufgegeben wurde. Josef Karle war wohl die treibende Kraft beim Markdorfer Verkehrsverein, der nunmehr dem SAV angehörte. Obwohl der für das badische Gebiet zuständige Schwarzwaldverein für Markdorf naheliegend gewesen wäre, bestand offensichtlich in Markdorf damals schon ein Hang dem Osten zu. Das nun schnell und leicht erreichbare württembergische Friedrichshafen dürfte hier ebenso ein Grund gewesen sein, wie die Herkunft der Familie Karle aus dem Nachbarland. Während die Überlinger sich noch bis heute dem Schwarzwaldverein zuwenden, schlossen sich die badischen Gemeinden Heiligenberg, Pfullendorf, Höchsten und Markdorf dem SAV an.