Beim schönstem Wanderwetter trafen sich früh am Morgen 18 Wandersleut' um mit mir von Scheffau auf den Hirschberg zu wandern.
Rein in die Autos und los ging die Fahrt, auf Umwegen da die Straße gespeert war, nach Scheffau. In Scheffau angekommen bewahrheitete sich der Spruch 'der Erste wird der letzte sein', den auf das Auto was in Markdorf unbedingt als erstes losrollen musste, durfte die Gruppe in Scheffau warten ;-)
Gemütlich begann die Wanderung über Wiesen bevor auch direkt der erste Abstieg zum Kesselbach kam. Nachdem wir diesen überschritten hatten waren wir auch schon in Österreich und der erste Aufstieg nach Hirschbergsau lag vor uns. Weiße Teufelskrallen und Berg-Flockenblumen ließen sich am Wegrand des Steiges bewundern.
Weiter ging es durch Hirschbergsau mit einem Abstecher in die Maria-Heimsuchung-Kapelle. Von dort ging es immer weiter bergauf. Obwohl einmal ging es für mich auch wieder bergab, denn ich bin am weißem Waldvöglein ohne es zu sehen, vorbeigegangen. Aber nachdem Josef es gesehen hatte, ließ ich mich gerne von Ihm die paar Meter wieder zurückführen.
Eine Abkühlung im Wald bot sich auch allerdings nahm dieses Schlammbad nur meine Hündin Vivi war.
Kurz vor dem Gipfel ging es noch durch eine Kuhherde aber danach war die gemütliche Vesper-Pause am Gipfel eingeläutet. Pünktlich, als alle es sich am Gipfel gemütlich gemacht hatten, flog über uns noch ein dreimotoriges Oldtimer-Flugzeug und ließ sich bewundern.
Nachdem alle sich gestärkt hatten und die Sicht auf den Bregenzerwald, das Rheintal und den Pfänder genossen hatten ließ ich es mir nicht nehmen noch eine Sage vom Hirschberg kund zu tun und so lauschten mir alle bei der Geschichte 'Wucherer findet keine Ruhe'.
Danach begann der Abstieg vorbei an der Kapelle am Hirschberg, kurzer Blick hinein durfte aber nicht fehlen, und auf anderem Wege ging es hinunter Richtung Hirschbergsau. Erneut ging es dann auf einem anderen Steig wieder hinunter zum Kesselbach und nachdem wir die Landesgrenze wieder überschritten hatten auf der anderen Seite des Baches wieder hinauf zur Katzenmühle. Dort wurde kurz eingekehrt bevor die letzten Kilometer zurück nach Scheffau vorbei an einem Froschkonzert begangen wurden. In Scheffau wurden dann noch schnell die Füße abgekühlt und die Heimfahrt angetreten.
Für das Mitwandern und bestreiten der 15 Kilometer sowie das Zuhören, das Erzählen und das Lachen möchte ich mich herzlich bedanken. Es war ein wunderschöner Tag, eine ganz tolle Gruppe und ein tolles Wetter.
Danke auch an Josef der das Schlusslicht machte und aufpasste, dass wir keinen zurückließen.
Eure Sigrun